Wenn du Wissen willst, wer dich beherrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst!
Voltaire
Ab sofort anders!
Das Zitat „Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst!“ von Voltaire, offenbart eine tiefgreifende Wahrheit über Machtstrukturen und unser persönliches Bewusstsein und ist aktueller denn je. Etwas einfacher aber genauso treffend sagt es der Spruch: „Beiße nicht die Hand, die dich füttert!“
Ich denke jeder kennt das Gefühl, jemandem etwas nicht sagen zu können, weil man die Reaktion, Sanktion oder Ablehnung fürchtet. Was jeder von uns schon früh in seiner Kindheit lernen durfte, zieht sich als Grundmuster durch unser Leben.
Du sagst den Eltern nicht, wie ungerecht sie zu dir sind, du hast Angst vor Bestrafung!
Du sagst dem Lehrer nicht, wie schlecht er erklärt, du willst dir deine Noten nicht versauen!
Du sagst der Freundin nicht, dass ihr das Kleid nicht steht, weil sie sonst sauer ist und mit jemand anderen zum Tanzen geht?
Du bittest den Chef nicht um Gehaltserhöhung, weil du Angst hast, dass er dich entlässt?
Du sagst dem Partner nicht, dass er/ sie dich verletzt hat, weil er/ sie dich sonst verlassen könnte?
Du sagst nicht, dass du nicht oder doch geimpft bist, weil du Angst hast, sonst ausgegrenzt zu werden?
Du sagst nicht deine Meinung im Freundeskreis, weil du denkst, sonst in einer Schublade zu landen?
Du gibst anderen die Macht über dich, dein Gefühlsleben, deine Authentizität und deine Lebensfreude. Du bist eine Marionette im eigenen Leben!
Macht ist nicht durch äußere Strukturen und Hierarchien definiert, sondern bekommt erst durch unsere inneren Überzeugungen und entsprechenden energetische Muster Kraft. Wir geben die Macht ab und finden dann selbstverständlich diejenigen, die sie gerne übernehmen. Jemandem der Macht über uns hat, sind wir energetisch unterlegen, in einer Ohnmacht; sie heißt Autoritätshörigkeit und verhindert, dass wir in unsere Kraft finden! Eine autoritätshörige Gesellschaft setzt sich aus Einzelpersonen zusammen, ist schwach und lässt sich kommandieren.
Es geht darum, diese Muster bewusst zu erkennen und aufzulösen, die Marionettenfäden abzuschneiden und du selbst zu sein! Hier geht es nicht darum, blind gegen Autoritäten zu rebellieren, sondern darum, eigenverantwortlich hinzuschauen: Welche Personen oder Ideen haben einen so großen Einfluss auf mein Leben, dass ich sie nicht infrage stelle? Welche Ängste oder Schuldgefühle halten mich davon ab, eine freie Meinung zu entwickeln? Was droht mir, wenn ich mich entfalte und zu mir stehe? Welcher externen Autorität gebe ich Macht über mein Leben? Wo hampel ich rum, nur weil einer am Faden zieht?
Indem wir dies bewusst erkennen, können wir anfangen, uns von Fremdenergien und manipulativen Einflüssen zu befreien. Freiheit entsteht aus dem Bewusstsein, dass jede äußere Autorität nur dann Macht über uns hat, wenn wir ihr innerlich diese Macht einräumen. Sobald wir den Mut finden, ehrlich zu hinterfragen und unsere eigene Wahrheit zu leben, befreien wir uns aus energetischen Fesseln, die uns oft unbemerkt noch als Prägung aus der Kindheit halten.
In diesem Sinne erinnert das Zitat von Voltaire daran, dass wahre Macht und Eigenverantwortung von innen kommt und in der Klarheit und der Bewusstheit über die eigenen Werte und Überzeugungen wurzelt.
Freiheit und Frei sein bedeutet, die Verantwortung für das eigene Leben anzunehmen und aus Abhängigkeiten, die uns kleinhalten, herauszutreten. Die Reise zu innerer Freiheit ist kein leichter, aber ein lohnender Weg, denn sie führt uns zu einem Leben in Einklang mit unserem wahren Selbst, auf dem Weg in eine neue Dimension unseres Seins.
In diesem Sinne wünsche ich ein schönes und freies Leben
Die Macht, die du dann erlebst, ist deine wahre Schöpferkraft
Deine
Stefanie Menzel