Wo andere Veränderung spüren, sehe ich ein Feld aus feinstofflicher Schwingung, das sich ordnet.
Die Bühne der alten Wirklichkeit
Die Welt, wie wir sie kannten
Zwischen alter Ordnung, neuer Wahrnehmung und was die Sonne damit zu tun hat
Im Resonanzfeld der Sonne
Man kann sich das Universum nicht als leeren Raum vorstellen, sondern als ein lebendiges Feld aus Schwingung, Rhythmus und Information. Alles Existierende ist darin eingebettet – Sterne, Galaxien, Planeten, Magnetfelder, Licht und Bewusstsein bilden kein Nebeneinander, sondern ein zusammenhängendes, mitschwingendes Ganzes. Auch wir sind Teil dieses Feldes und stehen fortwährend in Beziehung zu seinen Bewegungen.
Innerhalb dieses Gefüges nimmt die Sonne für uns eine besondere Stellung ein. Sie wirkt nicht als einfache Ursache, sondern wie ein Vermittler, der kosmische Impulse aufgreift, auch die der aktuellen Kometen, und für unseren Erfahrungsraum moduliert. Wenn sich ihre Aktivität verändert, verschieben sich nicht nur Energiemengen, sondern vor allem Informationsmuster und Rhythmen. Die Ordnungen im Feld werden neu gewichtet. Was uns erreicht, sind keine groben Teilchen, sondern fein strukturierte Schwingungen – Licht mit innerer Bedeutung. Man könnte sagen: Impulse, die keine Befehle tragen, sondern eine Einladung zur Neuordnung.
Diese Schwingungen berühren zuerst unser Energiefeld, jenen unsichtbaren Raum, in dem Erfahrungen, Prägungen und Bewusstsein miteinander verwoben sind. Unsere Zellen reagieren darauf nicht über den Verstand, sondern über Resonanz. Stimmige Anteile beginnen sich neu auszurichten, Überholtes verliert allmählich seine Bindung. Dieser Prozess geschieht leise und organisch – wie ein Instrument, das neu gestimmt wird. Wir werden dabei nicht umgeformt, sondern erinnert und fein nachjustiert im Einklang mit dem größeren Feld.
Zwischen Müdigkeit und Neuordnung
Unsere Zellen „lesen“ diese Information nicht mit dem Verstand. Sie lesen sie über Rhythmus, über Spannung, über Entspannung, über Ordnung und Neuordnung. Deshalb erleben viele Menschen diese Zeit auch so unterschiedlich: als Müdigkeit, als Unruhe, als emotionale Offenheit, als innere Verschiebung als alte Themen, die sich noch einmal zeigen – oder als tiefe Klarheit, die plötzlich da ist, ohne dass man genau sagen könnte, warum.
Wichtig ist: Es geht dabei nicht einfach nur um „höhere Frequenzen“. Es geht nicht nur darum, dass alles schneller, intensiver oder stärker wird. Es geht um eine Veränderung der inneren Struktur von Schwingung selbst. Es geht um unser gesamtes Menschsein! Um feinere Muster, dichtere Information, größere Durchlässigkeit zwischen Körper, Psyche, Gefühl und Bewusstsein. Nicht der Ton wird nur höher – die Melodie wird reicher, vielschichtiger, weiter.
Vielleicht ist das der eigentliche Kern dessen, was viele gerade spüren: Nicht dass etwas Fremdes in uns eindringt, sondern dass etwas Altes, Echtes, Wesentliches wieder mehr Raum bekommt. Dass wir uns neu einstimmen auf das, was wir in Wahrheit sind – jenseits von Angst, Enge und alten Mustern.
Und vielleicht dürfen wir diese Zeit genau so lesen: Nicht als Krise, die uns überrollt, sondern als feinen, tiefgreifenden Stimmprozess. Einen, der manchmal anstrengend ist. Manchmal verwirrend. Manchmal wunderschön. Aber letztlich einen, der uns näher zu uns selbst bringt.
Die Realität durch meine Augen
Viele Menschen freuen sich gerade über die Polarlichter. Der Himmel leuchtet in Farben, die wir sonst kaum zu sehen bekommen, und jedes Mal entsteht dieses Staunen: Da bewegt sich etwas. Man spürt förmlich, dass die Welt lebendig ist und sich etwas Neues zeigen will. Ich habe immer wieder erzählt, dass dies hübschen optischen Erscheinungen einfach nur ein Symptom für die materiellen Veränderungsprozesse unserer Atmosphäre stehen.
Während ich diese Lichter betrachte, sehe ich aber noch etwas anderes. In meiner Wahrnehmung zeigen sich Menschen im Moment ganz ähnlich wie Polarlichter. Es zeigt sich darin derselbe Prozess, den wir am Himmel bewundern: eine Neuordnung von Energie. Ihre Energiefelder sind in Bewegung, Farben der Auren verändern sich und ähnlich denen der Himmelserscheinungen, feinstoffliche Strömungen ordnen sich neu. Es ist, als würde sich ein innerer Himmel öffnen. Jeder Mensch trägt gerade sein eigenes Leuchten, seinen eigenen Wandel in seinem ganz eigenen Rhythmus. Blockaden lösen sich leicht, es gibt Frequenzen, die neue Wahrnehmungen zulassen, neues Denken und Fühlen. Lange Zeit haben wir die Welt mit all unseren Sinnen in einem klar begrenzten Frequenzbereich wahrgenommen. Töne bewegten sich in einem hörbaren Rahmen, Farben erschienen innerhalb eines bekannten Spektrums, und auch Gerüche und körperliche Empfindungen folgten einer vertrauten Ordnung. Diese Wahrnehmung war zuverlässig und gab uns Orientierung. Unser Gehirn arbeitete wie ein fein abgestimmter Filter, der genau jene Reize zuließ, die zu dieser menschlichen vierdimensionalen Erfahrungswelt passten.
Der persönliche Raum des Wandels
Jetzt beginnt sich dieses Feld zu erweitern. Immer mehr Menschen spüren, dass ihre Wahrnehmung feiner wird und neue Ebenen berührt. Das Gehirn reagiert darauf nicht zufällig. Bereiche wie Hypophyse, Zirbeldrüse und Hypothalamus treten stärker in Resonanz miteinander, was manchmal zu vorübergehenden Kopfschmerzen führen kann. Es ist, als würden innere Schaltstellen neu aktiviert, um zusätzliche Dimensionen von Wahrnehmung zu integrieren. Dieser Prozess geschieht leise und zugleich tiefgreifend. Die Sinne öffnen sich für subtilere Informationen, die vorher außerhalb unseres bewussten Zugangs lagen. Wahrnehmung wird vielschichtiger, nicht nur äußerlich, sondern auch im inneren Erleben. So entsteht Schritt für Schritt ein erweitertes Bewusstsein, das uns erlaubt, Realität nicht nur enger, sondern umfassender zu erfahren — als würde sich ein neues Fenster öffnen, durch das wir die Welt und uns selbst in größerer Tiefe wahrnehmen. All das ist in den Auren deutlich sichtbar. Sie sind heller, unkonturierter, unruhig und bei vielen Menschen durch Ängste vor dem was da kommt blockiert. Aber alles ist gut! Denn ich sehe auch, dass diese Ängste einfach durch den allgemeineren Energieanstieg weich werden und gehen.
Wie ich mich selbst wahrnehme
Ich nehme die Veränderungen in den energetischen Feldern als Bewegung wahr, die direkt durch meinen Körper geht. Es ist kein Beobachten von außen. Es fühlt sich an, als würde etwas in mir mitschwingen, noch bevor ich es benennen kann. Die Erde erscheint mir nicht mehr als fester Ort, sondern wie ein weiter Atem, der durch alles hindurchzieht. Manchmal spüre ich dieses Ein- und Ausdehnen in meinem Brustraum, als würde mein eigener Rhythmus mit ihrem verschmelzen. Zeit verliert dabei ihre Schärfe und Raum wird weich. Alles wirkt durchlässig, als würde ich gleichzeitig hier stehen und parallel in leichten Energiefeldern. Die Pflanzen leuchten, wenn ich mich einlasse, in meiner Wahrnehmung wie lebendige Ströme. Wenn ich ihnen begegne, kribbelt es fein in meinen Händen und entlang meiner Haut. Ihr Feld fühlt sich warm und wach an, als würde es auf mich antworten. Ich sehe kein stilles Wachstum, sondern ein ständiges Pulsieren. Es erinnert an ein inneres Fließen, das sich in meinem Bauchraum widerspiegelt — ruhig, nährend und doch voller Bewegung.
Bei Tieren und Menschen nehme ich eine vibrierende Nähe wahr. Ihre Felder atmen sichtbar für mich. Es ist ein sanftes Heben und Senken, das sich in meinem eigenen Körper fortsetzt. Mein Herz reagiert darauf, manchmal mit einem weiten, offenen Gefühl, manchmal mit einem kurzen Druck, als würde sich etwas neu ausrichten. In diesen Momenten scheint die Grenze zwischen meinem Empfinden und dem Gegenüber weich zu werden. Ich fühle Schwingung, als körperliche Resonanz — wie ein leiser heller Strom, der mich durchzieht. Manche Wesen, die mit dem Neuen nicht mitgehen wollen oder können, spüre ich als tiefen alten Schmerz und ziehe mich zurück. Es gibt Augenblicke, in denen ein Mensch heller erscheint, fast durchscheinend. Dann sehe ich weniger die Form als das Leuchten dahinter. Dieses Licht bewegt sich, verdichtet sich, öffnet sich wieder. Es erinnert mich daran, dass wir mehr sind als unsere sichtbare Gestalt. In solchen Momenten fühlt sich Begegnung an wie ein kurzes Ineinanderfließen — respektvoll, klar und zugleich zutiefst vertraut.
Der Einfluss der Sonne auf meine Schwingung
Wenn Sonnenstürme oder kosmische Bewegungen durch dieses Feld gehen, verändert sich die Qualität der Wahrnehmung sofort. Es ist, als würde ein neuer Geschmack in ein vertrautes Gericht fallen. Mein Körper reagiert darauf mit Wärme, mit feinem Zittern oder mit einem Gefühl von Weite im Kopf, manchmal auch Kopfschmerz, der schnell vergeht, als würde sich dort Raum öffnen. Alles wirkt heller, leichter, fast schwebend.
Und manchmal ist diese Intensität so groß, dass mein System kurz innehält. Es fühlt sich an wie ein Moment zwischen zwei Atemzügen, zutiefst glücklich erfüllt — still, haltlos und doch getragen. Kein Zusammenbruch, sondern ein Übergang, in dem sich mein Körper neu sortiert. Danach kehrt eine klare Leichtigkeit zurück, als hätte sich etwas Altes gelöst.
So erlebe ich diese Zeit: als ein fortwährendes Mitschwingen zwischen Erde, Leben und meinem eigenen Körper. Ein leiser Dialog aus Atem, Puls und Licht. Alles bewegt sich, antwortet und erinnert mich daran, dass Wahrnehmung selbst ein lebendiger Körper ist.
Die Stufen des Wandels
Was in dieser Zeit mit all ihren Symptomen gerade geschieht, ist kein persönliches Scheitern und kein Fehler im System. Es ist ein Anpassungsprozess. Dein geistiges Wesen nimmt eine erweiterte Wirklichkeit wahr, während dein biologischer Körper lernt, diese Eindrücke zu integrieren. Du könntest sagen: Dein inneres Wahrnehmungsfeld öffnet sich, und dein Nervensystem arbeitet daran, diese größere Erfahrung zu verkörpern und zu organisieren.
Dieser Übergang verläuft meist in wiederkehrenden Phasen, die sich überlagern können.
Eine erste Phase ist die Öffnung. Viele beschreiben sie als erhöhte Sensibilität. Eindrücke wirken stärker, Stimmungen werden schneller wahrgenommen, der Körper reagiert deutlicher. Schlaf verändert sich, Träume werden lebhafter. Auf körperlicher Ebene zeigt sich das oft als Nervosität, feine innere Vibration oder das Gefühl, „zu viel“ wahrzunehmen. Dein System erweitert seine Empfangsbereitschaft. Es hört mehr vom inneren und äußeren Feld.
Darauf folgt häufig eine Phase der Reibung. Hier versucht dein biologisches System, die neue Informationsmenge einzuordnen. Müdigkeit, Konzentrationsschwankungen, Gereiztheit oder ein Gefühl innerer Enge können auftreten. Manche erleben Lustlosigkeit oder emotionale Wellen. Das ist kein Rückschritt. Dein Körper arbeitet intensiv daran, neue Muster zu stabilisieren. Integration findet statt, auch wenn sie sich vorübergehend anstrengend anfühlt.
Eine dritte Phase ist die Neuordnung. Dein System beginnt, die erweiterten Eindrücke ruhiger zu verarbeiten. Körperliche Signale werden verständlicher. Du spürst schneller, was dir entspricht und was dich erschöpft. Zwischen intensiven Momenten entstehen Phasen von Klarheit oder tiefer Ruhe. Nervensystem und hormonelle Regulation finden ein neues Gleichgewicht. Die Wahrnehmung wird weiter, ohne ständig zu überfluten.
Diese Phasen verlaufen nicht linear. Sie kommen in Wellen. Öffnung, Überforderung und Stabilisierung wechseln sich ab. Genau dieser Rhythmus ermöglicht Anpassung. Dein System lernt nicht auf einmal, sondern in Bewegungen. Du darfst bedenken, dass sich alles was wir bisher kennen verschiebt. Alle Strukturen, incl. Zeit und Raum, verlieren ihre bisherige Bedeutung.
Körperliche Signale spielen dabei eine wichtige Rolle. Müdigkeit ist ein Hinweis auf Integrationsarbeit. Dein Gehirn und dein vegetatives Nervensystem sortieren neue Eindrücke. Ruhe unterstützt diese Neuordnung. Wenn dein Körper nach Rückzug verlangt, signalisiert er: Hier geschieht gerade Verarbeitung und Neuorientierung.
Innere Unruhe zeigt eine erhöhte Aktivierung. Dein System steht in erhöhter Wachheit, weil es mehr Information wahrnimmt. Sanfte Bewegung, bewusstes Atmen oder ein ruhiger Spaziergang helfen, diese Energie zu regulieren und wieder in einen fließenden Rhythmus zu bringen.
Lustlosigkeit kann darauf hinweisen, dass alte innere Programme an Bedeutung verlieren. Dein System richtet sich neu aus. Diese Phase wirkt leer, doch genau in dieser Leere entsteht Raum für neue Orientierung.
Reizbarkeit oder emotionale Intensität zeigen, dass dein Nervensystem sensibler reagiert. Mehr Wahrnehmung bedeutet schnellere Resonanz. Das ist eine Frage der Regulation, nicht des Charakters. Dein System sucht Balance in einer erweiterten Erfahrungslandschaft.
Beruhigend ist: Dein Körper besitzt eine natürliche Fähigkeit zur Selbstregulation. Du musst diesen Wandel nicht antreiben. Dein wichtigster Beitrag ist, deinem System Sicherheit zu geben.
Sicherheit entsteht durch einfache, körpernahe Orientierung. Spüre deine Atmung. Nimm wahr, wie deine Füße den Boden berühren. Lege eine Hand auf dein Herz. Solche kleinen Gesten erinnern dein Nervensystem daran, dass Stabilität vorhanden ist. Von dort aus kann Integration geschehen.
Ebenso wichtig sind rhythmische Entlastungsräume. Stille, Natur, langsame Bewegung oder bewusste Ruhezeiten erlauben deinem inneren Netzwerk, neue Eindrücke zu ordnen. Dein System arbeitet in Wellen und braucht Pausen zwischen intensiven Phasen.
Verstehe diesen Wandel als Erweiterung. Dein energetisches Feld wird durchlässiger. Wahrnehmung wird weiter. Dein Körper lernt, feinere Informationen zu halten. Manchmal fühlt sich das unruhig an, dann wieder klar und getragen. Beides gehört zum Prozess.
Du befindest dich in einem natürlichen Entwicklungsschritt. Überforderung ist ein Signal zur Selbstfürsorge. Müdigkeit weist auf Integration hin. Emotionale Intensität zeigt Lebendigkeit. Nichts davon bedeutet, dass du falsch funktionierst. Dein System lernt eine größere Wirklichkeit zu verarbeiten.
Integration geschieht Schritt für Schritt. Dein Körper kennt das Tempo. Du darfst langsamer werden, wenn viel in Bewegung ist. Du darfst Pausen zulassen. Du darfst deinem inneren Rhythmus vertrauen.
Dieser Wandel geschieht nicht gegen dich. Er geschieht durch dich. Mit jeder Welle entsteht mehr Stabilität, mehr Klarheit und ein tieferes Vertrauen in deine Wahrnehmung.
Du bist dabei, eine größere Realität in deinem Körper zu verankern. Dein System lernt ihre Sprache. Und genau darin wächst ein neues Gleichgewicht – zwischen dem, was war, und dem, was sich jetzt entfaltet.
Das wundervolle ist, wir alle, alle Wesen, alle Pflanzen, Gaia und das gesamte Universum befinden sich in diesem Prozess des Wandels. Niemand wird zurückgelassen!
Also, du bist in guter Gesellschaft: WILLKOMMEN IM CLUB!
Von Herzen
Stefanie










