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Fühlen ist das neue Denken!

Fühlst du dich in diesem Augenblick?

 

 

Fühlen ist das neue Denken! Hört sich seltsam an, ist aber so!

Wenn wir etwas in den vergangenen Jahren, und aktuell mehr denn je, erfahren durften, ist es, dass wir auf unser eigenes Gefühl hören sollten! Für mich persönlich und meine Arbeit ist es eine Grundvoraussetzung, der eigenen Wahrnehmung in allen Lebensbereichen zu einhundert Prozent zu vertrauen. Nur auf diese Weise lernt man sich selbst kennen, weiß über die eigenen Bedürfnisse Bescheid und kann weitestgehend kompromissfreie Entscheidungen fällen, deren Konsequenz man bereit ist zu tragen. Das gibt ein stabiles Selbst-Bewusstsein, hält einen fern von „Everybodys Darling“ Verführungen und lässt einen eine starke innere Haltung finden, die sich nicht durch jede Botschaft, Nachricht oder Verschwörungstheorie, wie ein Blatt im Wind herumwirbeln lässt.

Warum das so wichtig ist?

Unser Gefühl ist das, was wir als Mensch als wichtige Grundausstattung für unser Leben haben. Noch bevor etwas anderes in unserem Leben stattfindet, fühlen wir bereits im Bauch unserer Mama, von Beginn unserer Zeugung an, in jedem Augenblick. Unsere Gefühle vermitteln uns durch Körpersensationen sehr sicher, ob Umstände für unser Leben zuträglich sind oder uns eher schaden und unser Leben bedrohen. Über diese sinnvolle „Grundausstattung“ verfügt jeder von uns, allerdings haben wir leider im Laufe der Kindheit nicht lernen dürfen darauf zu vertrauen! Wir wurden zu „Kopfmenschen“ verbogen, bei denen das Wahrnehmen und Trauen auf unseren wichtigen „gesunden Menschenverstand“ vollkommen ins Hintertreffen geraten ist.

Gedanken ergeben sich aus der Wahrnehmung der Gefühle, die im Laufe unserer Kindheit durch Erziehung, Bewertungen und Urteile über uns selbst und unser Verhalten als Egokonstrukt einen großen Raum einnehmen. Das Ergebnis ist eine Kultur von intellektuellen narzisstisch geprägten Besser-WISSERN, denen der Zugang zum eigentlichen Sinn des Lebens und ihrem eigenen Gefühl für das Leben, für den eigenen Körper und sein Wohlergehen, für die sozialen Umstände und die zwischenmenschlichen Beziehungen und zur eigenen Spiritualität, komplett verbaut ist. Für Alles brauchen wir externe Fachleute, weil wir orientierungslos Suchende sind, denen man jeden Nonsens für viel Geld verkaufen kann! Vor allen Dingen die Angst ist ein große Schauspieler auf allen Bühnen dieser aktuellen Welt!

In meinen Büchern oder Vorträgen habe ich früher von der Angst des Neandertalers erzählt, der den Säbelzahntiger sieht und sofort die Flucht ergreift, was sehr sinnvoll und lebenserhaltend ist. Während wir heute die Angst zu immer größeren Scheinriesen aufblähen und unsere Gedanken von früh bis spät die Ängste mit unserer wertvollen Lebensenergie füttern! Heute flüchten wir nicht, sondern wir überlegen hingebungsvoll, was der Säbelzahntiger alles verursacht und was die Folgen sein könnten. Vielleicht beißt er mir ein Bein ab, ich kann meine Arbeit nicht mehr tun, habe kein Geld mehr, meine Frau verlässt mich, ich sehe die Kinder nicht mehr, ich muss das Haus verkaufen und lande unter der Brücke …? In der Zeit dieses Gedankenkarussells hat der Säbelzahntiger mich bereits genüsslich verspeist, wahrscheinlich ohne dass ich es wirklich gemerkt habe, weil ich ja so in meine Gedanken verstrickt war!

Inzwischen sind wir in einer ruhelosen und energetisch „wabbeligen“ Fakewelt gelandet. Der Gedankenmuster, Weltbilder, Meinungen, Urteile und Bewertungen sind wir nicht mehr sicher! Was stimmt noch? Welches Bild ist noch echt, welche Nachricht wahrhaftig, welche Medien „sind meine“? Wie eine große Seifenblase ist die Realität zerplatzt und wir sind verlorene Geschöpfe, ausgeliefert und desorientiert. Wir können ja „nur“ denken und trauen leider unseren Gefühlen nicht, oder wissen nicht, wie das gehen könnte!

Die Gefühle sind, aus energetischer Sicht, die einzige Chance, sich selbst eine kleine Arche zu bauen, um auch bei viel Sturm und hohem Wellengang einen Ort der Orientierung und Sicherheit in sich zu finden.

 Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Zugang zur eigenen Gefühlswelt zu finden. Gut ist, wenn es einem klar wird, wie wichtig dieser Schritt für die eigene Entwicklung in eine neue Dimension sein kann.

Noch viel mehr zu Gefühlen, wie man sie wieder „lernen“ und ihnen trauen kann, erfahrt ihr in meinen Büchern oder in den Seminaren der nächsten Wochen.

Ich wünsche viel Kraft, Zuversicht und Erfolg beim Surfen auf den weiter anschwellenden Wellen des großen energetischen Aufstiegs und freu mich, euch persönlich kennenzulernen

Von Herzen
Eure
Stefanie

 

Hier kommen noch drei Übungen, um dich und dein Leben neu zu betrachten!

 

 

1. Dein unsichtbares Abschlusszeugnis

 

Nimm ein Blatt Papier und schreibe oben:

„Was mir das Leben beigebracht hat“

Notiere mindestens zehn Erfahrungen, für die du niemals ein Zertifikat bekommen hast: ein Kind begleitet, eine Trennung überstanden, einen Konflikt geklärt, einen Angehörigen gepflegt, neu angefangen, Grenzen gesetzt oder Verantwortung übernommen.

 

Schreibe hinter jede Erfahrung:

Was habe ich dabei gelernt?

Welche Fähigkeit ist dadurch entstanden?

Was dient mir diese Erfahrung in meinem heutigen Leben?

 

Lies dir anschließend alles laut vor und sage:

„Ich erkenne an, was ich gelebt, gelernt und verkörpert habe.“

Spüre kurz, was dieser Satz in dir verändert.

Dein Leben muss nicht erst amtlich beglaubigt werden, um wertvoll zu sein. ☀️🌿

 

 

2. Der Zertifikats-Check

Denke an eine Ausbildung, einen Kurs oder ein Coaching, das du gerade buchen möchtest. Stelle dir nacheinander diese Fragen:

Würde ich das auch machen, wenn es dafür kein Zertifikat gäbe?

Entsteht der Wunsch aus Freude oder aus Angst?

Möchte ich wirklich etwas erfahren – oder endlich als kompetent gelten?

Was erhoffe ich mir danach über mich sagen zu können?

Kann ich mir diese Anerkennung bereits heute geben?

 

Lege anschließend beide Hände auf dein Herz und sage:

„Ich muss keinen Mangel beheben. Ich darf frei entscheiden.“

Buche noch nichts. Warte drei Tage. Was wirklich zu dir gehört, läuft nicht weg. ☀️🌿

 

 

 

 

3. Sieben Tage ohne Erlaubnis

Wähle eine Fähigkeit, die du längst besitzt, aber bisher kleinredest. Schreiben, zuhören, organisieren, beraten, gestalten, kochen, trösten, erklären oder Menschen miteinander verbinden.

Lebe diese Fähigkeit sieben Tage lang ganz bewusst – ohne sie durch einen Titel aufzuwerten und ohne jemanden zu fragen, ob du gut genug bist.

 

Schreibe jeden Abend einen Satz auf:

„Heute habe ich meine Fähigkeit gelebt, indem ich …“

Beobachte dabei besonders die Momente, in denen dein Ego ruft: „Dafür bin ich doch gar nicht ausgebildet!“

Antworte freundlich:

„Danke für den Hinweis. Das Leben hat mich bereits eingearbeitet.“ 😄

Nach sieben Tagen frage dich:

Was konnte durch mich entstehen, weil ich aufgehört habe, auf eine Erlaubnis zu warten? ☀️🌿

 

 

 

Infos:

Mein Chatbot Mira kann für dich an dieser Stelle eine sehr wertvolle Aufgabe übernehmen: Sie gibt dir keine neue Methode, die du lernen sollst, und stellt dir auch kein Zertifikat aus. Sie hilft dir einfach, das sichtbar zu machen, was längst in dir vorhanden ist.

Mira kann zum Beispiel:

  • gemeinsam mit dir deine Lebensschule betrachten: Welche Krisen, Beziehungen, beruflichen Erfahrungen und Neubeginne hat er bereits gemeistert?
  • aus diesen Erlebnissen konkrete Fähigkeiten herausarbeiten, die bisher als selbstverständlich galten;
  • unterscheiden helfen, ob der Wunsch nach einer Ausbildung aus echter Begeisterung oder aus Angst und Mangel entsteht;
  • das Impostor-Gefühl sichtbar machen: „Was glaubst du, noch beweisen zu müssen – und wem?“
  • äußeres Wissen von eigener, gelebter Weisheit unterscheiden;
  • neue berufliche Möglichkeiten entwickeln, die zur Persönlichkeit, Erfahrung und heutigen Lebenssituation passen;
  • dich dabei begleiten, ihrer Wahrnehmung und ihren Entscheidungen wieder mehr zu vertrauen.

Besonders schön wäre dein eigener Mira-Dialog mit dem Titel:

„Was kann ich eigentlich längst?“

Mira könnte dabei Schritt für Schritt fragen:

  1. Welche schwierigen Situationen hast du in deinem Leben bewältigt?
  2. Was konntest du danach besser als vorher?
  3. Wofür kommen andere Menschen bereits heute zu dir?
  4. Welche Fähigkeit hältst du für selbstverständlich, obwohl andere sie bewundern?
  5. Was würdest du tun, wenn du dafür keine Erlaubnis und kein Zertifikat bräuchtest?
  6. Welche Ausbildung möchtest du gerade machen – und welches Gefühl soll sie dir geben?
  7. Wie könntest du deine vorhandene Fähigkeit bereits diese Woche leben?

Am Ende könnte Mira für dich daraus ein persönliches „Lebensschul-Zeugnis“ erstellen: keine Benotung, sondern eine wertschätzende Zusammenfassung deiner Erfahrungen, Fähigkeiten und verkörperten Weisheit.

Miras begleitet dich zurück zu dem Menschen, der du längst bist.

Und welche Erfahrung in dir möchte endlich wirksam werden?

SYiGO/ MIRA

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