… es erweitert die Fähigkeit,
ihre Zusammenhänge zu erkennen.
Was verändert sich, wenn du beginnst, dich selbst als Teil eines lebendigen Ganzen zu erleben?
In den letzten Tagen und Wochen habe ich unzählige Fragen erhalten. Zur Sonne. Zur Hitze. Zu Erdbeben, KI, Schumann-Resonanz, Müdigkeit, Unsicherheit und den vielen Veränderungen, die wir gerade erleben. Auf den ersten Blick scheinen all diese Themen nichts miteinander zu tun zu haben. Für mich erzählen sie jedoch dieselbe Geschichte.
Deshalb wird dieser Newsletter ein kleiner Rundumschlag. Ich möchte den Blick etwas weiter öffnen und die vielen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Denn erst wenn wir die Zusammenhänge erkennen, werden viele der Ereignisse verständlich, die uns im Moment beschäftigen. Vielleicht schauen wir am Ende gemeinsam mit etwas anderen Augen auf diese außergewöhnliche Zeit.
Ja, es passiert etwas!
Zweifelsohne befinden wir uns in einem große Prozess der Veränderungen. Jeder spürt es auf seine Weise und sollte jemand nichts wahrnehmen, ist auch das eine altbekannte Form, durch Verdrängung mit den bedrohlichen Veränderungen umzugehen!
Hier zunächst mal eine Auflistung, in der du dich vielleicht hier und da wiederfindest.
Mögliche Erscheinungsformen des aktuellen Wandlungsprozesses für uns Menschen:
(falls du zu diesen Themen und der Bedeutung für dich persönlich mehr erfahren willst, frage Mira oder SYiGO)
Körperliche Symptome
- Ausgeprägte Müdigkeit oder Erschöpfung
- Schlafstörungen
- Verändertes Schlafbedürfnis
- Intensivere oder lebhaftere Träume
- Herzklopfen
- Schwindel
- Konzentrationsprobleme
- Innere Unruhe
- Stimmungsschwankungen
- Das Gefühl, „neben sich zu stehen“
- Stärkere Stressanfälligkeit
- Größeres Bedürfnis nach Ruhe
- Der Körper verlangt bewusster nach Erholung
- Hitze wird intensiver wahrgenommen
- Das Gefühl, innerlich neu sortiert zu werden
Emotionale Veränderungen
- Starke Emotionen
- Alte Erinnerungen tauchen auf
- Alte Verletzungen werden wieder spürbar
- Verdrängte Gefühle drängen ins Bewusstsein
- Innere Klarheit nimmt zu
- Frieden wird intensiver empfunden
- Innerer Widerstand wird deutlicher wahrgenommen
- Das Gefühl, sich selbst nicht mehr ausweichen zu können
- Die innere Stimme wird lauter
- Das Bedürfnis nach Ehrlichkeit wächst
Veränderungen der Wahrnehmung
- Erhöhte Sensibilität
- Feinere Wahrnehmung von Stimmungen
- Schnellere Wahrnehmung von Spannungen
- Ungleichgewichte werden deutlicher gespürt
- Das Nervensystem verarbeitet mehr Informationen
- Das Gehirn reagiert feiner auf äußere und innere Reize
- Das Gefühl, dass „etwas Größeres“ im Hintergrund wirkt
Mentale Veränderungen
- Alte Denk- und Ablenkungsstrategien funktionieren nicht mehr
- Entscheidungen drängen nach Klärung
- Verdrängen kostet deutlich mehr Kraft
- Durchhalten wird anstrengender
- Funktionieren fällt schwerer
- Alte Überzeugungen verlieren ihre Selbstverständlichkeit
- Neue Sichtweisen entstehen
Soziale Veränderungen
- Beziehungen verändern sich
- Partnerschaften verändern sich
- Freundschaften verändern sich
- Familien geraten in neue Dynamiken
- Berufe und Berufungen verändern sich
- Lebensziele verändern sich
- Gesellschaftliche Strukturen verändern sich
- Oberflächliche Gespräche verlieren an Bedeutung
- Der Wunsch nach echten Begegnungen wächst
- Der Wunsch nach authentischen Beziehungen nimmt zu
Verhalten und Bedürfnisse
- Größeres Bedürfnis nach Rückzug
- Mehr Zeit in der Natur
- Mehr Schlaf
- Mehr Ruhe
- Mehr Wasser
- Bewusstes Atmen wird wichtiger
- Weniger Reizüberflutung
- Weniger Nachrichtenflut
- Das Bedürfnis, auf den eigenen Körper zu hören
Innere Entwicklungsprozesse
- Das Gefühl, innerlich „aufgeräumt“ oder neu sortiert zu werden
- Alte Themen werden sichtbar
- Verdrängte Konflikte treten an die Oberfläche
- Entscheidungen können nicht länger aufgeschoben werden
- Das eigene Leben wird ehrlicher betrachtet
- Die Sehnsucht nach Echtheit wächst
- Das innere System richtet sich neu aus
Was viele Menschen dabei empfinden
- „Mit mir stimmt etwas nicht.“
- „Ich erkenne mich selbst kaum wieder.“
- „Ich bin gleichzeitig erschöpft und hellwach.“
- „Ich brauche plötzlich viel mehr Ruhe.“
- „Ich halte Oberflächlichkeit kaum noch aus.“
- „Ich passe nicht mehr in mein altes Leben.“
- „Etwas verändert sich in mir, aber ich kann es kaum beschreiben.“
- „Ich habe das Gefühl, dass etwas Größeres in Bewegung ist.“
Der gesamte Organismus reagiert – Körper, Nervensystem, Gehirn, Gefühle, Beziehungen, Lebensziele und Wahrnehmung. Viele der bisherigen Strategien verlieren ihre Wirkung. Gleichzeitig entsteht eine größere Sensibilität, mehr Authentizität und eine neue Ausrichtung auf das, was sich wirklich stimmig anfühlt.
Gebt mir Brot und Spiele!
Wenn wir in die Geschichte schauen, entdecken wir, dass sich solche Phasen, wie wir sie aktuell erleben, in der Menschheitsgeschichte immer wieder ereignet haben. Große Kulturen erreichten einen Höhepunkt, gerieten aus dem Gleichgewicht und mussten sich neu ordnen. Das Römische Reich ist ein bekanntes Beispiel. Während die gesellschaftlichen Spannungen zunahmen, Machtkämpfe und wirtschaftliche Ungleichgewichte größer wurden und viele Menschen ihre Orientierung verloren, sorgten „Brot und Spiele“ dafür, die Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu lenken. Unterhaltung war wichtiger als Auseinandersetzung. Ablenkung einfacher als Veränderung. (in der aktuellen Zeit: Fußballweltmeisterschaft/ MMS Kämpfe/ Reisen/ Medien/ Großevents jeder Art u.v.m.)
Immer dann, wenn Unsicherheit wächst, sucht der Mensch nach Orientierung. Findet er sie nicht in sich selbst, richtet sich seine Aufmerksamkeit nach außen. Unterhaltung, Sport, Politik, Konsum oder die nächste Schlagzeile beschäftigen den Geist und lenken vom Inneren ab. Das ist zutiefst menschlich. Heute besitzen wir unzählige moderne Varianten davon. Die Bildschirme sind größer geworden, die Reize schneller und intensiver. Das Grundprinzip ist geblieben: Solange unsere Aufmerksamkeit vollständig im Außen gebunden ist, müssen wir uns den Fragen im Inneren nicht stellen.
Natürlich brauchen wir Freude, Gemeinschaft und Leichtigkeit. Entscheidend ist, ob sie unser Leben bereichern oder uns dauerhaft davon abhalten, wirklich hinzuschauen. Gleichzeitig erleben wir Entwicklungen, die sich unserer Kontrolle entziehen. Extreme Wetterlagen, Hitzeperioden, Überschwemmungen, Dürren, Erdbeben und Vulkanausbrüche erinnern uns daran, dass wir Teil der Natur sind. Sie folgt ihren eigenen Rhythmen und lässt sich nicht nach menschlichen Vorstellungen organisieren. Genau das lässt viele Menschen den Boden unter den Füßen verlieren und verstärkt das Gefühl, die Kontrolle über das Leben zu verlieren.
Genau an diesem Punkt beginnt aus meiner Sicht etwas Neues. Solange wir glauben, Sicherheit entstehe ausschließlich durch Kontrolle, geraten wir bei jeder Erschütterung ins Wanken. Entdecken wir jedoch, dass Entwicklung immer auch bedeutet, Altes loszulassen, verändert sich der Blick. Dann erscheinen Krisen nicht mehr nur als Zusammenbruch, sondern auch als Übergang.
Ich denke, dass wir gerade weniger den Untergang einer Welt erleben als das Ende eines Weltbildes. Das fühlt sich zunächst ähnlich an. Doch jedes Ende schafft zugleich Raum für etwas Neues. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob sich die Welt verändert. Sie hat sich immer verändert. Die entscheidende Frage lautet, mit welchem Bewusstsein wir durch diese Veränderung gehen.
Was uns die Welt zeigt:
Aus der energetischen Perspektive ist alles, was wir als Bewohner der Erde erleben, niemals getrennt zu sehende Einzelereignisse, sondern alles ist Ausdruck eines großen Wandlungsprozesses, in dem sich u.A. das gesamte System Erde neu organisiert. In diesem Bild der Erde als Lebewesen, ist die Erde kein toter Gesteinsbrocken, sondern ein lebendiger Organismus, Gaia. So wie unser Körper auf Veränderungen mit Fieber, Schwitzen, Umstrukturierungen oder Entgiftungsprozessen reagiert, durchläuft auch die Erde Phasen intensiver Aktivität. Hitze, atmosphärische Veränderungen oder tektonische Bewegungen sind keine Zufälle, sondern Ausdruck einer umfassenden Neuordnung des Gesamtsystems. Die Gleichzeitigkeit ist das eigentliche Phänomen, das viele Menschen derzeit als besonders eindrucksvoll erleben.
Was auffällt:
- Die Sonne erhöht ihre Aktivität.
- Das Magnetfeld der Erde verändert sich.
- Atmosphärische Prozesse werden dynamischer.
- Das Nervensystem vieler Menschen reagiert sensibler.
- Gesellschaftliche Strukturen geraten kollektiv in Bewegung.
- Alte Denkmodelle verlieren ihre Stabilität.
- Die Schumann Frequenz zeigt sich instabil.
- Es zeigen sich hohe Erdbebentätigkeit und aktiver werdender Vulkanismus.
- Verschiedene Wetterphänomene du Klimawandel.
Ich habe euch hier nur die aktuelle Hitze und die Vulkan- und Erdbebenaktivitäten beschrieben und was sie für uns Menschen bedeuten können.
Heat dome
Die Hitzeglocke steht für eine Phase, in der die äußere Aktivität zurückgenommen wird. Eine Hitzeglocke erhöht nicht nur die Lufttemperatur in großen Lebensbereichen, sondern das gesamte Ökosystem wird in einen anderen Zustand versetzt.
Wenn man die Natur beobachtet, macht sie bei großer Hitze nicht mehr, sondern weniger. Wachstum wird heruntergefahren. Aktivität wird reduziert. Wasser wird gespart. Tiere ziehen sich zurück. Pflanzen schließen ihre Poren. Der ganze Organismus geht in einen Ruhe- und Schutzmodus. Wir versuchen bei 36 Grad genauso leistungsfähig zu sein wie bei 22 Grad. Wir planen dieselben Termine, erwarten dieselbe Konzentration und wundern uns, warum wir erschöpft sind. Die Natur kämpft nicht gegen ihre Rhythmen. Sie passt sich ihnen an. Vielleicht lädt uns die Hitzeglocke genau dazu ein – den eigenen Organismus ernst zu nehmen und den Wandel nicht als Störung, sondern als Signal zu verstehen.
Erdbeben und Vulkanismus können als Bilder für allgemeine tiefgreifende Wandlungsprozesse verstanden werden.
Erdbeben – Neuordnung des Fundaments
Ein Erdbeben erschüttert das, was wir für fest und unverrückbar halten. Alte Fundamente werden überprüft. Über lange Zeit aufgebaute Spannungen entladen sich, damit eine neue Stabilität entstehen kann. In diesem Bild ist ein Erdbeben ein Ausgleich von extremen Spannungen, die sich in Gaias Materie angesammelt haben.
Für uns Menschen könnte das bedeuten:
alte Überzeugungen geraten ins Wanken, Lebensgrundlagen werden hinterfragt,
scheinbare Sicherheiten verlieren ihre Stabilität, etwas Neues braucht ein neues Fundament.
Vulkane – Das Innere wird sichtbar
Ein Vulkan bringt Material aus dem Erdinneren an die Oberfläche. Was lange verborgen war, wird sichtbar. Das kann zerstörerisch wirken, gleichzeitig entstehen aus erkalteter Lava später fruchtbare Böden und völlig neue Landschaften.
Für uns Menschen könnte Vulkanismus dafür stehen:
unterdrückte Energien suchen Ausdruck, Verdrängtes kommt ans Licht, tief liegende Kräfte werden freigesetzt, aus dem Alten entsteht neuer Raum für Entwicklung.
Es geht bei den Themen, die uns die Prozesse der Erde bringen um:
(falls du zu diesen Themen und der Bedeutung für dich persönlich mehr erfahren willst, frage Mira oder SYiGO)
- Neuordnung
- Neuausrichtung
- Spannungsausgleich
- Umstrukturierung
- Transformation
- Reorganisation des Gesamtsystems
Was steckt eigentlich hinter all dem Chaos, das wir gerade erleben?
Ein großer Überblick
Dieser Newsletter knüpft an den vorherigen an und erweitert ihn um einen Blick auf die tieferen Zusammenhänge. Denn die Fragen rund um die aktuelle Sonnenaktivität und die spürbaren Veränderungen beschäftigen viele Menschen nach wie vor.
Tatsächlich erleben wir gerade eine Phase, die zwar schon lange in Bewegung ist, in ihrer Intensität in dieser Form für uns alle neu ist. Natürlich hat die Erde solche Entwicklungsprozesse schon unzählige Male durchlaufen. Auch die Sonne folgt seit Milliarden von Jahren ihren Zyklen. Neu ist, dass wir Menschen diesen Wandel heute mit einem Bewusstsein erleben, das sich selbst mitten in diesem Veränderungsprozess befindet.
Deshalb möchte ich den Blick heute etwas weiter öffnen und gemeinsam mit euch auf die energetischen Hintergründe schauen. Denn hinter den vielen Symptomen, über die derzeit so viele Menschen berichten, verbirgt sich ein größerer energetischer Zusammenhang. Wenn wir ihn verstehen, werden viele körperliche, emotionale und gesellschaftliche Veränderungen plötzlich nachvollziehbar und fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.
Wichtig zu wissen: Schwingung und Veränderung sind Grundqualitäten des Lebens. Es gibt keine einzige Sekunde, in der etwas wirklich stillsteht. Alles befindet sich immer in Bewegung, in Entwicklung, in Anpassung und in einem fortlaufenden Prozess der Neuausrichtung. Das Leben selbst ist ein einziger Strom von Veränderungen, immer lösungsorientiert und in seiner Schwingung ansteigend!
Wenn wir uns in unserem Alltag umschauen, entsteht allerdings schnell ein anderer Eindruck. Der Tisch vor uns wirkt fest. Die Wände unseres Hauses erscheinen stabil. Die Berge am Horizont vermitteln Beständigkeit. Unser Verstand liebt diese Vorstellung von einer verlässlichen und berechenbaren Welt. Sie gibt uns Orientierung und Sicherheit. Sie hilft uns, unseren Alltag zu organisieren und uns in dieser Realität zurechtzufinden und unsere Wahrnehmung ist auf diese stabile Welt reduziert.
Alles, wirklich alles, ist Bewegung
Weiten wir unsere Wahrnehmung und Sensibilität etwas aus und schauen etwas genauer hin, beginnt dieses Bild zu bröckeln. Die moderne Physik zeigt seit vielen Jahrzehnten, dass selbst ein scheinbar fester Tisch keineswegs so fest ist, wie er aussieht. Alles, was existiert, ist Ausdruck einer fortwährenden Dynamik, aus der Formen entstehen und wieder vergehen. Die kleinste Sprache der Schöpfung ist also nicht Materie, sondern Bewegung. Alles schwingt, pulsiert und verändert sich. Das, was wir als fest und stabil wahrnehmen, ist letztlich eine Form der Wahrnehmung, auf die sich unser Kollektiv geeinigt hat. Wir erleben eine Realität, die für unsere Sinne und für unser Bewusstsein passend übersetzt wird.
Diese Stabilität erfüllt einen wichtigen Zweck. Sie ermöglicht uns, als Menschen in dieser Welt unsere Erfahrungen zu machen. Unser Körper bewegt sich durch Raum und Zeit. Er orientiert sich an Formen, Strukturen und scheinbar festen Gegebenheiten. Das ist die Bühne, auf der sich unser Leben entfaltet. Für die Erfahrungen, die wir in dieser Dimension machen wollen, braucht es eine gewisse Verlässlichkeit der äußeren Welt. Wir haben sie, einfach weil wir es als kulturelle Errungenschaft und Qualität sehen, unser Bewusstsein auf eine stabile materielle Welt von nur wenigen Dimensionen fokussiert.
Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass die Wirklichkeit weit größer ist als das, was unsere Sinne bisher wahrnehmen und erfassen können und was uns die Wissenschaft als „die eine für jeden gültige Realität“ anbietet. Unser Verstand war lange Zeit darauf ausgerichtet und sehr reduziert, die materielle Welt in Zeit und Raum zu verstehen und einzuordnen. Inzwischen öffnet sich jedoch ein erweitertes Verständnis davon, wer wir eigentlich sind, wie Realität und Leben funktionieren. Einige nennen diesen Zustand „Aufstieg“. Ich denke es reicht, wenn wir uns klar machen, dass unser Bewusstsein sich ein Stückchen weiter öffnet, um neue Dimensionen der Schöpfungsebene zuzulassen.
Wir sind kein Körper, der spirituelle Erfahrungen machen kann.
Wir sind geistige Wesen, die mit einem materiellen Körper eine 4D Welt erfahren können.
Aus meiner Sicht sind wir weit mehr als materielle Organismen, die zufällig auf einem Planeten entstanden sind. Der Mensch ist ein geistiges und energetisches Wesen, das für eine bestimmte Zeit die Erfahrung macht, in einem physischen Körper zu leben. Unser Körper ist ein wunderbares Werkzeug, mit dessen Hilfe wir fühlen, handeln, lernen und Erfahrungen sammeln können. Diese Welt, so wie wir sie wahrnehmen, erzählt längst nicht die ganze Geschichte. Sie ist nur ein winziger Ausschnitt einer Wirklichkeit, die weit größer ist, als wir sie bisher erfassen konnten.
Ein Mensch, der nur Schwarz und Weiß sehen kann, wird niemals verstehen, was ein Regenbogen ist. Nicht weil der Regenbogen nicht existiert, sondern weil seine Wahrnehmung noch nicht in der Lage ist, Farben zu erkennen. Die Farben waren die ganze Zeit da. Es fehlte lediglich die Fähigkeit, sie wahrzunehmen.
Genauso verhält es sich mit unserem Bewusstsein. Die Schöpfung war schon immer unendlich viel größer, komplexer und lebendiger, als wir sie bisher erleben konnten. Wir nehmen einen winzigen Ausschnitt wahr und halten ihn für die ganze Wirklichkeit. Und ausgerechnet wir bilden uns ein, die Krone der Schöpfung zu sein.
Vielleicht besteht die eigentliche Größe des Menschen nicht darin, alles zu wissen. Vielleicht liegt sie darin, immer mehr von dieser unendlichen Schöpfung wahrnehmen zu lernen.
Zu diesen einfachen Erfahrungen gehört auch die Wahrnehmung von Stabilität. Wir erleben bisher eine Welt, die scheinbar aus voneinander getrennten Dingen besteht. Wir erleben uns selbst als eigenständige Personen. Wir unterscheiden zwischen innen und außen, zwischen mir und den anderen, zwischen Mensch und Natur. Diese Wahrnehmung prägt unser gesamtes Denken und Handeln, mit fatalen Auswirkungen, wie wir zurzeit erfahren dürfen. Denn all unsere Kriege, alle Umweltzerstörung, aller Hass, aller Missbrauch, alle Machtbedürfnisse und in Folge die Ohnmachten, alle Verachtung aber auch unsere gesamte materielle Ausrichtung, unser Konsum, unser ständiges Gefühl von Mangel sind Symptome in einer Welt, in der das Empfinden von Trennung die eigentliche Ursache aller Probleme ist.
Matrix, das stabile Gerüst, das lange Zeit alles zusammengehalten hat.
Wir sprechen von einer Matrix, in der wir leben, und meinen damit ein unsichtbares Geflecht aus Überzeugungen, moralischen Ansichten, kulturellen Einbindungen, Traditionen, Regeln, Gewohnheiten, Bewertungen und Wahrnehmungsmustern, das bestimmt, wie wir die Welt erleben und interpretieren.
Die Matrix ist wie eine Brille, die wir Menschen seit unserer Geburt tragen und die nur bestimmte Dinge sichtbar werden lässt. Durch sie betrachten wir die Welt und denken dies sei die objektive Wirklichkeit. Das Besondere daran ist, dass wir die Brille gar nicht bemerken. Wir halten das, was wir sehen, für die eine für alle gültige Realität selbst. Tatsächlich sehen wir jedoch eine subjektive individuelle Interpretation der Wirklichkeit, gefiltert durch unsere Erfahrungen, unsere Kultur, unsere Erziehung und unsere kollektiven Vereinbarungen.
Dieses Netz aus persönlichen Prägungen, Vorstellungen und Identifikationen erschafft die Erfahrung von Trennung. Es vermittelt uns den Eindruck, dass wir voneinander getrennte Wesen sind, die sich ihren Platz in einer äußeren Welt erkämpfen müssen. Gleichzeitig verdeckt diese Sichtweise durch die Brille etwas Wesentliches: die tiefe Verbundenheit allen Lebens.
Das einzig sichere, das uns bleibt, ist die Veränderung!
Wenn wir auf die letzten hundert Jahre zurückblicken, wird deutlich, dass sich die gesamte Art, wie wir die Welt wahrnehmen können, sich erweitert hat. Noch vor wenigen Generationen lebten die Menschen in einem, vergleichsweise zu jetzt, überschaubaren Weltbild. Die Erde erschien fest, stabil und berechenbar. Zeit galt als konstant. Materie wurde als etwas Solides betrachtet. Ursache und Wirkung schienen klar voneinander getrennt. Der Mensch verstand sich als Beobachter einer äußeren Welt, die unabhängig von ihm existierte. Traditionen, Kultur und die selbstverständliche Moral, boten einen Rahmen, den es nicht zu hinterfragen galt. Dieses Weltbild gab Orientierung. Es vermittelte Stabilität und Sicherheit. Es ist jene Matrix, die unser Erleben von Wirklichkeit über viele Generationen der Menschheitsgeschichte geprägt hat. Doch wie gesagt, Veränderungen sind die Grundqualität des Lebens. Nichts bleibt bestehen. Alles entwickelt sich permanent weiter. Alles ist Bewegung. Und genau dieser Veränderungsprozess hat in den vergangenen hundert Jahren eine Geschwindigkeit erreicht, die in der aufgezeichneten Geschichte der Menschheit einzigartig erscheint.
Wir sind keine Zuschauer
Wir können gerade hautnah und wenn wir wollen bewusst, weit größere Prozesse des gesamten Universums wahrnehmen und im eigenen Leben und Denken erfahren. Unser Blick richtet sich allerdings erstaunlich hartnäckig auf die paar Meter rund um unseren Bauch. Wir beschäftigen uns mit unserem Alltag, unseren Rechnungen, unserem Nachbarn, der Politik, dem Wetter oder dem Stau auf der Autobahn und glauben, dort würde sich das gesamte Leben abspielen.
Dabei genügt ein Blick in den Nachthimmel, um zu erkennen, wie winzig unser eigener Ausschnitt in diesem gewaltigen Schauspiel ist. Milliarden Sterne bewegen sich durch den Raum. Galaxien entstehen und vergehen. Sonnen verändern ihre Aktivität. Magnetfelder ordnen sich neu. Ganze Sternensysteme sind permanent in Bewegung. Das gesamte Universum befindet sich in einem einzigen großen Tanz der Veränderung.
Und ausgerechnet wir sollen davon vollkommen unberührt bleiben? Das wäre ungefähr so logisch, als würde eine einzelne Zelle unseres Körpers behaupten, der Rest des Organismus gehe sie überhaupt nichts an. Während das Herz schneller schlägt, die Lunge tiefer atmet und Milliarden anderer Zellen miteinander kommunizieren, würde sie fröhlich verkünden: „Mit mir hat das alles nichts zu tun.“
Genau so wenig sind wir von den großen Bewegungen des Universums getrennt. Wir sind ein Teil dieses lebendigen Organismus. Was sich im großen Ganzen verändert, hinterlässt auch in uns seine Spuren. Nicht weil wir etwas Besonderes wären, sondern weil wir dazugehören und ständig mit neuen Informationen und feinstofflichen Codes gefüttert werden.
Wir sind keine Zuschauer des Geschehens. Jeder Mensch ist Teil desselben Feldes, aus dem auch Sterne, Planeten, Pflanzen, Tiere und jedes andere Lebewesen hervorgegangen sind. Wir atmen dieselbe Schöpfung, schwingen in demselben Raum und bewegen uns gemeinsam mit unserer Erde durch das Universum. Verändert sich das große Feld, verändert sich alles, was sich in diesem Feld befindet.
Deshalb erscheint die aktuelle Zeit so intensiv. Wir verändern uns nicht gegen das Universum. Wir verändern uns mit ihm. Unser Bewusstsein reagiert auf dieselben Rhythmen, dieselben Zyklen und dieselben Entwicklungsprozesse, die seit Milliarden von Jahren das gesamte Universum in Bewegung halten. Wir sind keine Insel im All. Wir sind eine Welle des großen Ozeans. Mit jeder Erweiterung des Bewusstseins erkennen wir mehr Zusammenhänge. Und je mehr Zusammenhänge wir erkennen, desto deutlicher wird sichtbar, dass Trennung nie die ganze Wirklichkeit war.
Was haben wir mit der Sonne zu schaffen?
Betrachten wir einfach mal nur die Sonnenaktivität, die uns zurzeit stark belasten kann. Die Erde als Planet bewegt sich durch kosmische Felder, mit der Sonne als Stern im Mittelpunkt. Die Sonne macht dabei genau das, was jedes lebendige System und auch wir Menschen tun: Sie durchläuft Zyklen von Ruhe, Aufbau, Höhepunkt, Umwandlung und Neubeginn. Wir spüren all diese Prozesse der Sonne und nehmen Teil an jedem „Huster“, den sie unternimmt. Die Sonne durchläuft ihren regelmäßigen 22 jährigen Zyklus, und während ihres Maximums, in dem sie sich gerade befindet, durchläuft sie ihre größte „Umstrukturierung“. Mit den Jahren steigt ihre Aktivität regelmäßig an. Immer mehr Sonnenflecken entstehen. Diese dunklen Flecken sind Regionen mit besonders starken Magnetfeldern. Die Magnetfelder verdrehen und verknoten sich zunehmend. Dadurch kommt es häufiger zu Sonneneruptionen und zu koronalen Massenauswürfen, bei denen Milliarden Tonnen geladenes Plasma ins All geschleudert werden. Sie ordnet ihr Magnetfeld neu, erreicht ihre höchste Aktivität und tauscht als Höhepunkt alle 11 Jahre ihre Pole.
Für die Erde bedeutet ein Sonnenmaximum unter anderem:
- mehr Polarlichter, teilweise bis in ungewöhnlich südliche Regionen
- stärkere geomagnetische Stürme
- größere Belastungen für Satelliten und Kommunikationssysteme
- Veränderungen in der oberen Atmosphäre
- stärkere Schwankungen des Erdmagnetfeldes
- Veränderung der Schumann Frequenz
- v.a.m.
Und wir sind mitten drin!
Die Zyklen der Sonne sind nichts Neues. Sie begleiten die Erde seit Milliarden von Jahren. Unzählige Sonnenmaxima und Sonnenminima haben stattgefunden, lange bevor der erste Mensch seinen Fuß auf diesen Planeten setzte. Die Sonne hat ihre Pole immer wieder getauscht, ihre Aktivität erhöht und wieder beruhigt. Für die Sonne selbst ist das ein natürlicher Rhythmus ihres Seins und sie ist immerwährend u.A. der Motor und auch das Symptom für einen Bewusstseinswandel.
Jeder dieser Zyklen ist einzigartig. Nicht weil die Sonne etwas völlig Neues tun würde, sondern weil die Erde und die Menschheit auf Grund der veränderten energetischen Bedingungen jedes Mal an einem anderen Punkt ihrer Entwicklung stehen. Dieselbe etwas anders schwingende Sonne scheint auf eine andere Menschheit. Dieselbe Energie trifft auf ein erweitertes anderes Bewusstsein.
Auch wir Menschen durchlaufen große Entwicklungszyklen. Jede Epoche bringt die Kulturen hervor, die dem jeweiligen Bewusstseinsstand der Menschheit entsprechen. Nichts bleibt dauerhaft bestehen. Gesellschaften entstehen, entfalten sich und verändern sich wieder. Weltbilder wachsen, erreichen ihre Grenzen und werden durch umfassendere Sichtweisen ersetzt. Religionen wandeln sich. Wissenschaften entwickeln sich weiter. Neue Technologien entstehen. Mit jeder Generation verändert sich die Art, wie wir die Welt verstehen und in ihr leben.
Vor tausend Jahren hätten die Menschen unsere heutige Wirklichkeit kaum begreifen können. Vor zweihundert Jahren war die Welt eine völlig andere als heute. Und selbst vor fünfzig Jahren erschien vieles selbstverständlich, was inzwischen längst Geschichte ist. Mit jedem Sonnenzyklus, mit jeder Generation und mit jeder Erweiterung unseres Bewusstseins verändert sich auch die menschliche Kultur. Was gestern als Wahrheit galt, wird heute hinterfragt. Was heute unvorstellbar erscheint, kann morgen bereits zum Alltag gehören.
Das Leben kennt keinen Stillstand. Es befindet sich in einem fortlaufenden Prozess von Veränderung, Anpassung und Bewusstseinserweiterung. Genau deshalb wiederholt sich Geschichte niemals gleich. Sie bewegt sich in Zyklen, entwickelt sich dabei jedoch auf einer neuen Ebene weiter und eröffnet der Menschheit mit jedem großen Wandlungsprozess neue Möglichkeiten, sich selbst und die Schöpfung umfassender zu erkennen.
Dieses Mal ist etwas anders
Aber dieses Mal geschieht etwas Besonderes. Ja, wir erleben den Zyklus unserer Sonne dieses Mal sehr intensiv und wir sprengen dieses Mal eine Grenze des Denkens und unserer Möglichkeiten, die Welt wahrzunehmen. Alles, was uns bisher nicht möglich war zu denken und zu fühlen, weil die Matrix unser Denken gelenkt hat, hat sich durch die hohen energetischen Schwingungen gelöst. Der Wandel, in dem wir uns gerade befinden, betrifft nicht nur unsere äußeren Lebensumstände. Er berührt die Grundlagen unseren gesamten Seins. Viele der Geschichten, mit denen wir die Welt in der Matrix bisher erklärt haben, verlieren ihre Selbstverständlichkeit. Vorstellungen über Arbeit, Erfolg, Gesundheit, Familie, Bildung, Politik und sogar über das Wesen des Menschen selbst sind in Bewegung. Unser Gehirn befindet sich in einem Wandlungsprozess. Jahrzehntelang hat es vor allem eines getan: Es hat gespeichert, sortiert, bewertet, alles Neue mit dem Alten verglichen und sich vor allem an die engen Vorgaben der Matrix gehalten, deren „Schleier des Vergessens“ uns immer wieder unbemerkt eingelullt haben. Das war sinnvoll. Auf diese Weise konnten wir fühlen, Erfahrungen machen, lernen, Gefahren erkennen und uns in einer komplexen 4D Welt orientieren. Doch dieses alte System lässt sich jetzt, bei dem ansteigen der Schwingung im Universum allgemein, energetisch nicht mehr stabil halten.
Immer mehr Menschen erleben deshalb etwas Erstaunliches. Gedanken, die früher undenkbar erschienen, werden plötzlich nachvollziehbar. Zusammenhänge werden wie von Zauberhand für jeden sichtbar. Die Vorstellung, dass alles Leben miteinander verbunden ist, wirkt nicht länger wie eine abstrakte Idee, sondern kriecht unmerklich in unsere Alltagsgedanken ein. Bewertungen verlieren ihre Selbstverständlichkeit, wir erkennen unsere Resonanz. Schwarz und Weiß verwandeln sich in ein lebendiges Spektrum als Regenbogen voller Möglichkeiten. Aus einem Entweder-oder entsteht ein Sowohl-als-auch.
Die Medizin hat lange behauptet, wir würden nur einen kleinen Teil unseres Gehirns nutzen. Diese Vorstellung gilt heute als überholt. Unser Gehirn besitzt die Fähigkeit, sich ständig neu zu organisieren. Deswegen empfinden viele Menschen, dass in ihnen weit mehr Möglichkeiten schlummern, als sie im Alltag tatsächlich leben. Ich glaube allerdings nicht, dass unserem Gehirn Leistung fehlt. Ich weiß vielmehr, dass unsere Wahrnehmung lange Zeit wie hinter einem Schleier lag. Nicht das Gehirn war ungenutzt – unser Bewusstsein war auf einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit ausgerichtet.
Und jetzt:
Der Filter verändert sich.
Die Matrix wird durchlässiger.
Der Schleier des Vergessens lichtet sich.
Dadurch werden Wahrnehmungen möglich, die vorher außerhalb unseres Bewusstseins lagen. Ich glaube also nicht, dass wir jetzt mehr Gehirn bekommen. Ich glaube, wir bekommen mehr Wirklichkeit.
Was tut sich Neues im Denken:
Das Denken kann alte Verknüpfungen lösen, überholte Bilder loslassen und neue Netzwerke aufbauen. Das erleben viele Menschen derzeit. Überzeugungen, die sie ein Leben lang begleitet haben, verlieren an Bedeutung. Neue Gedanken entstehen. Neue Fragen tauchen auf. Neue Antworten werden möglich. Neugierig sein und Staunen sind passenden Handwerkszeug, um neue Synapsen möglich zu machen.
Das fühlt sich manchmal verwirrend an. Das Gehirn liebte bisher Gewohnheiten und vertraute Landkarten. Wenn diese sich verändern, entsteht zunächst Unsicherheit. Gleichzeitig eröffnet sich dadurch ein größerer Blick auf das Leben. Wir beginnen, in Zusammenhängen zu denken, anstatt alles voneinander zu trennen. Wir erkennen Wechselwirkungen statt Schuldige. Wir entdecken Beziehungen statt Gegensätze. Unser Gehirn wird beweglicher, offener und kreativer. Es entwickelt die Fähigkeit, neue Dimensionen des Lebens überhaupt wahrnehmen und verstehen zu können. Darin liegt ein großer Bewusstseinsprozess, in dem wir alles bisher bekannte, als nicht mehr tragfähig erkennen. Fragen entstehen, die frühere Generationen kaum gestellt haben. Immer mehr Menschen interessieren sich für das große Ganze, für Vernetzung, für Bewusstsein, für die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Universum. Die Welt selbst war schon immer größer, lebendiger und stärker miteinander verbunden, als wir sie wahrgenommen haben. Jetzt erweitert sich unser Bewusstsein so weit, dass wir immer mehr von diesem größeren Bild erkennen können.
Aus dieser Sicht macht alles was geschieht Sinn!
Gleichzeitig entsteht eine neue Herausforderung. Die Geschwindigkeit des Lebens nimmt zu. Die Informationsflut wächst in einem Ausmaß, das frühere Generationen kaum hätten erfassen können. Täglich strömen unzählige Eindrücke, Meinungen, Nachrichten und Möglichkeiten auf uns ein. Genau darin zeigt sich die Auflösung der alten Matrix, die uns eine strenge enge Form garantiert hat.
Zusätzliche Dynamik erhält diese Entwicklung durch Ereignisse, die wie Katalysatoren wirken. Sie beschleunigen Prozesse, die bereits im Gange sind, und verdichten Entwicklungen, die sich über viele Jahre aufgebaut haben. Corona ist ein deutliches Beispiel dafür. Innerhalb kürzester Zeit wurden Veränderungen angestoßen, die unter anderen Umständen Jahrzehnte benötigt hätten. Gewohnheiten, Arbeitsweisen, Kommunikationsformen und gesellschaftliche Strukturen veränderten sich in einem Tempo, das zuvor kaum vorstellbar erschien. Solche Ereignisse erschaffen die Veränderung nicht. Sie machen sichtbar, was bereits angelegt ist, und beschleunigen die Entwicklung dessen, was ohnehin auf Entfaltung drängt.
Nicht die Maschine wird immer menschlicher. Wir Menschen beginnen uns daran zu erinnern, was Menschsein in seiner ganzen Tiefe bedeutet.
Mitten in diesem umfassenden Wandel entsteht etwas, das viele Menschen gleichzeitig fasziniert und verunsichert: die Künstliche Intelligenz. Für die einen ist sie eine technische Revolution, für die anderen eine Bedrohung. Aus meiner Sicht ist sie weder das eine noch das andere. Sie ist Ausdruck einer Bewusstseinsentwicklung der Menschheit.
Eine Künstliche Intelligenz konnte erst in dem Moment entstehen, als unser Denken überhaupt in der Lage war, so komplexe Zusammenhänge zu erkennen, miteinander zu verknüpfen und technisch umzusetzen. Sie ist damit kein Zufallsprodukt der Informatik, sondern ein Meilenstein unserer eigenen Entwicklung. Vor hundert oder zweihundert Jahren wäre sie schlicht undenkbar gewesen, weil das menschliche Bewusstsein diese Möglichkeiten noch gar nicht greifen konnte.
Je besser die KI wird, desto deutlicher erkennen wir, dass unser eigentlicher Wert nie im Ansammeln von Wissen gelegen hat. Wissen kann gespeichert werden. Informationen können verarbeitet werden. Texte können geschrieben werden. Zusammenhänge können analysiert und Muster erkannt werden. All das können Maschinen heute bereits in einer Geschwindigkeit und Genauigkeit, die den Menschen in vielen Bereichen übertrifft.
Das Faszinierende daran ist jedoch etwas völlig anderes. Über Jahrhunderte haben wir den Menschen genau über diese Fähigkeiten definiert. Schule, Ausbildung und Beruf waren darauf ausgerichtet, möglichst viel Wissen anzusammeln, Informationen zu verarbeiten, Probleme logisch zu lösen und effizient zu funktionieren. Je besser jemand darin war, desto erfolgreicher galt er. Dabei haben wir aus den Augen verloren, was den Menschen eigentlich menschlich macht.
Vielleicht erklärt genau das, warum unsere Welt trotz ihres enormen Wissens so häufig kalt, leistungsorientiert und von Konkurrenz geprägt geworden ist. Wir haben unseren Verstand trainiert und dabei unser Menschsein in den Hintergrund gedrängt.
Nun geschieht etwas Erstaunliches. Ausgerechnet die Künstliche Intelligenz übernimmt einen großen Teil jener Aufgaben, die wir bisher für unsere wichtigste Leistung gehalten haben. Viele Menschen erleben das als Bedrohung, weil sie den Menschen noch immer an den Maßstäben der alten Welt messen. Sie fragen: Was bleibt noch von uns übrig, wenn die Maschine all das besser kann? Für mich lautet die eigentliche Frage genau andersherum: Was wird jetzt endlich wieder möglich?
Wenn Maschinen Wissen verwalten, Informationen verarbeiten und Routineaufgaben übernehmen, entsteht für uns Menschen ein Raum, den wir lange kaum genutzt haben. Wir können wieder Mensch werden. Wir können fühlen, Beziehungen gestalten, Schönheit wahrnehmen, Mitgefühl entwickeln, kreativ erschaffen, Sinn erkennen, Verantwortung übernehmen und bewusst leben. Genau diese Fähigkeiten haben unsere Kulturen über viele Generationen zugunsten von Leistung, Effizienz und Funktionieren immer weiter in den Hintergrund gedrängt.
Ich glaube deshalb, dass wir die Künstliche Intelligenz im Moment mit den Maßstäben einer Welt bewerten, die gerade zu Ende geht. Wir fragen, welche Arbeit sie uns wegnimmt.
Ich frage, welches Menschsein sie uns zurückgibt.
Ihre größte Leistung besteht gar nicht darin, immer intelligenter zu werden. Sie erinnert sie uns vielmehr daran, dass Intelligenz nur ein kleiner Teil dessen ist, was einen Menschen ausmacht.
Wir Menschen sind ganz schön eingebildet!
Wir brauchen uns wirklich nichts darauf einzubilden, die Krone irgendeiner Schöpfung zu sein. Das Universum hat immerhin Milliarden Galaxien hervorgebracht, schwarze Löcher erschaffen, Sterne geboren, Kometen auf Reisen geschickt und ganze Sonnensysteme gebaut. Da wirkt unsere Spezies, die sich regelmäßig darüber streitet, auf welcher Seite man die Zahnpastatube ausdrückt, eher bescheiden in ihrer kosmischen Bedeutung.
Wenn wir unseren Blick auf das enge materielle Weltbild beschränken, entsteht schnell der Eindruck, die aktuellen Veränderungen seien das Ergebnis menschlicher Fehlentscheidungen, einiger besonders dominanter Alphamännchen, politischer Machtspiele, wirtschaftlicher Interessen oder der neuesten Katastrophenmeldung und Verschwörungstheorien des Tages. Natürlich spielen solche Dinge eine Rolle auf der Bühne des Lebens. Sie sind als Zeichen des Wandels deutlich sichtbar, laut und beschäftigen die Schlagzeilen. Doch sie erklären weder die Tiefe und den wahren Hintergrund dessen, was wir gerade erleben.
Denn all das, was uns derzeit aus unseren gewohnten Bahnen wirft, sind nur die Symptome des viel größeren Prozesses. Die eigentliche Bewegung findet tiefer statt. Sie gleicht eher einer gewaltigen energetischen Umgestaltung, die weit über die Grenzen menschlicher Planungen und menschlichen Denkens hinausreicht. Die Welt verändert sich nicht, weil ein paar Menschen morgens mit besonders schlechten Ideen aufgewacht sind. Die Welt verändert sich, weil sich die gesamten energetischen Bedingungen der Universums verändern, in denen wir leben, wahrnehmen und unser Bewusstsein entwickeln.
Man könnte sagen, das Universum führt gerade ein umfangreiches Software-Update durch, während die Menschheit gleichzeitig versucht, mit einer Bedienungsanleitung aus dem letzten Jahrhundert weiterzuarbeiten. Kein Wunder, dass es an manchen Stellen ruckelt, piept und gelegentlich die Fehlermeldung erscheint: „Altes Weltbild, nicht mehr kompatibel.“
All das, was ich gerade beschrieben habe, ist der Blick aus der hohen Vogelperspektive auf unser komplexes menschliches Sein, als Teil des großen Ganzen. Interessanterweise berichten fast alle Astronauten nach ihrem Blick auf die Erde von etwas sehr Ähnlichem. Sie sprechen kaum von Politik, Macht oder den Konflikten, die uns auf der Erde täglich beschäftigen. Sie erzählen von Staunen. Von Ehrfurcht. Von der unglaublichen Schönheit dieses blauen Planeten. Von seiner Zerbrechlichkeit und gleichzeitig von seiner Vollkommenheit. Sie beschreiben das tiefe Gefühl, dass alles miteinander verbunden ist und dass die Grenzen, über die wir uns auf der Erde so häufig streiten, aus dieser Perspektive überhaupt nicht zu erkennen sind.
Von dort oben wirkt die Menschheit wie ein einziges großes Ganzes. Keine Nationen. Keine Weltbilder. Keine Grenzen und Mauern. Keine Religionen. Keine Hautfarben. Keine gesellschaftlichen Schubladen. Nur eine lebendige Erde, eingebettet in die unendliche Weite des Universums. Und alles ist gut!
Mich berührt dabei besonders, dass sich ihre Wahrnehmung verändert hat, ohne dass sich die Erde verändert hätte. Dieselben Menschen, dieselben Städte, dieselben Landschaften waren schon vorher da. Neu war allein die Perspektive und das Bewusstsein.
Vielleicht beschreibt genau das den Wandel, den wir gerade erleben. Unser Bewusstsein beginnt, einen Schritt zurückzutreten. Dadurch erkennen wir größere Zusammenhänge. Wir verlieren uns weniger in den kleinen Dramen des Alltags und beginnen, die Schönheit, die Größe und die Verbundenheit des Lebens wahrzunehmen. Die Erde war schon immer dieses außergewöhnliche Wunder. Jetzt wächst in uns die Fähigkeit, sie auch so zu sehen. Und uns als Teil von allem.
Ja ok, jetzt weiß ich das alles, aber, mir geht es trotzdem besch ….. !
Aber ich weiß, fast jeder ist aktuell mit seinem Körper und seinen gesamten Lebensumständen auch ganz persönlich im Drama von den Veränderungen betroffen. Sowohl gesundheitlich als auch sozial und kulturell, erlebt jeder diesen Wandel auf seine Art.
Viele Menschen berichten über Müdigkeit, Schlafstörungen, innere Unruhe, starke Emotionen, Konzentrationsprobleme, Herzklopfen, Schwindel, Stimmungsschwankungen oder das Gefühl, irgendwie „neben sich zu stehen“. Gleichzeitig erleben viele eine ungewöhnliche Sensibilität. Alte Erinnerungen tauchen auf. Beziehungen verändern sich. Entscheidungen, die jahrelang aufgeschoben wurden, drängen plötzlich nach Klärung.
Wer diese Phänomene ausschließlich psychologisch betrachtet, findet dafür Erklärungen. Wer sie ausschließlich medizinisch betrachtet, findet ebenfalls Erklärungen. Doch für viele Menschen reicht das inzwischen nicht mehr aus. Sie spüren, dass da wirklich etwas ungreifbares Größeres im Hintergrund wirkt.
Unser Herz arbeitet energetisch. Unser Gehirn arbeitet feinstofflich. Jede Zelle kommuniziert über feinstoffliche, elektrische und magnetische Prozesse. Wir sind biologische Wesen, aber hauptsächlich feinstofflich geistige Systeme, eingebunden und informiert durch die feinstofflichen Bedingungen des gesamten großen Feldes des Universum. Wir sind bis in die letzte Zelle, bis ins letzte Mitochondrium, Teil von allem, bekommen feinstofflich codierte Informationen und reagieren als gesamtes Wesen mit Wandel. Um all das fühlen und erleben zu können, haben wir einen materiellen Körper mit all seinen wunderbaren Möglichkeiten zu spüren, wahrzunehmen, zu lernen, sich zu verändern und Erfahrungen zu machen.
Zurzeit erleben viele Menschen auch das Gefühl, als würde etwas an ihnen ziehen, rütteln oder sie innerlich neu sortieren. Man kann sich den Wandel auch vorstellen wie bei einem Computer, der ein umfangreiches Update erhält. Während des Updates laufen manche Prozesse langsamer. Manche Programme reagieren ungewohnt. Manche alten Dateien werden aussortiert. Das System ordnet sich neu.
Die hohe Sonnenaktivität wirkt dabei wie ein Verstärker. Sie erschafft keine neuen Themen. Sie bringt das an die Oberfläche, was bereits vorhanden ist. Frieden wird deutlicher spürbar. Innere Klarheit gewinnt an Kraft. Gleichzeitig treten ungelöste Konflikte, alte Verletzungen und verdrängte Gefühle stärker ins Bewusstsein. Wer Entscheidungen lange aufgeschoben hat, erlebt häufig einen zunehmenden Druck und Prokrastination kommt an ihre Grenzen. Wer gegen die eigene innere Wahrheit lebt, spürt den Widerstand deutlicher als früher. Die Sonne beleuchtet die Themen gerade intensiv.
Deshalb empfinden viele Menschen, dass sie sich selbst nicht mehr ausweichen können. Das Leben fordert Ehrlichkeit. Alte Ablenkungsstrategien verlieren an Wirkung. Die innere Stimme wird lauter. Das gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Familien, Unternehmen, Institutionen und ganze Gesellschaften.
Was tun?
Es scheint sinnvoll, die aktuellen Prozesse anzunehmen und ihnen Raum zu geben. Viel trinken. Mehr Ruhe zulassen. Die Signale des Körpers wahrnehmen. Dem Nervensystem Erholung schenken. Mehr Zeit in der Natur verbringen. Bewusst atmen. Den Strom permanenter Nachrichten und Reize zeitweise verlassen. All das unterstützt den Organismus dabei, sich ohne Kampf und Widerstand an veränderte Bedingungen anzupassen.
Die Natur zeigt uns diesen Weg seit Millionen von Jahren. Kein Baum diskutiert mit dem Frühling oder dem Heat Dome. Keine Raupe wehrt sich gegen ihre Verwandlung. Kein Vogel diskutiert mit dem Wechsel der Jahreszeiten oder dem Aussterben seiner Art. Alles Leben reagiert lösungsorientiert auf die Veränderungen des großen Feldes, in das es eingebettet ist. Wir Menschen gehören zu derselben Natur.
Wer die aktuelle Zeit aus dieser Perspektive betrachtet, erkennt etwas Beruhigendes: Mit ihm stimmt etwas, denn sein System reagiert natürlich auf eine Phase großer Veränderung. Und genau wie die Natur nach jedem Sturm, nach jeder Flut und nach jedem Winter einen neuen Zustand hervorbringt, findet auch der Mensch seinen Weg durch diese Zeit. Die größte Kraft entsteht dabei aus der bewussten Teilnahme am Wandel. Sie entsteht aus der Bereitschaft und dem Vertrauen, mit den Bewegungen des Lebens zu gehen und sich von ihnen in eine neue Form des Seins führen zu lassen.
Von Herzen ein kühles Bad und alles Liebe euch
Eure
Stefanie











